Aktuell

Alles deutet auf eine Diagnoseverschiebung hin:

  • Das BMG informiert am 30.4.21, dass es von 2019 auf 2020, 88.502 Lungenentzündungen mit Covid gab, dafür aber -76.000 Fälle ohne Covid. Bei den Atemwegserkrankungen – zu denen Covid gehört – gab es 201.151 weniger (-30%). Die u.a. durch Lungenentzündung verursachte Sepsis ist zu 50% um 71113 Fälle zurückgegangen. Da häufig nach pos. PCR-Test keine Differentialdiagnose mehr erfolgt, sieht es so aus, als hätte eine Ersetzung der alten Lungenentzündungen / Sepsis / Grippe stattgefunden (Video). DeStatis-Zahlen legen am 8.7.21 nahe, dass zusätzlich Krebs- und Kreislaufkrankheiten nach Covid verschoben wurden (Video).

DIVI Intensivregister:

  • Haben wir eine hohe Intensivbelegung? (23.4.21)
    Die Belegung ist seit Beginn der „Pandemie“ deutschlandweit nahezu konstant! Die erhebliche Notfallreserve musste nie genutzt werden. Im neuen Krankenhausfinanzierungsgesetz wurde ab 18.11.2020 eine Zusatzförderung pro Patient bei 75% Auslastung eingeführt. Das hat dazu geführt, dass viele Krankenhäuser ab diesem Zeitpunkt die frei gemeldeten Betten immer so angepasst haben, dass die Grenze erreicht wurde. Durch den finanziellen Anreiz wurde die prozentuale Auslastung schrittweise, künstlich nach oben getrieben. (>>, >>)
  • In Klinikgruppen wurden DIVI-Tote/Fälle teils erheblich an die Abrechnungssysteme angepasst. Man hatte mehr abgerechnet, als gemeldet (>>).
  • Bei jeder Verlegung eines Patienten mit positivem PCR, geht er als NEUER Fall in die Statistik ein (>>). Daher weiß niemand, wie viele Fälle es wirklich gab und gibt. Diese fragwürdigen Zahlen sind aber die Grundlage für die schärfsten, je bestehenden Grundrechtseinschränkungen in Deutschland.
  • In 2020 sind in Deutschland laut Ärzteblatt 13% weniger Behandlungsfälle abgerechnet worden (Historisch niedrige Bettenauslastung). Die mittlere Intensiv-Verweildauer bei Covid-19 entsprach 11 Tagen (wie atypische Lungenentzündungen). 21 Krankenhäuser und annähernd 10.000 Betten wurden abgebaut (>>). Pflegekräfte waren schon vor der Krise schlecht bezahlt (vor allem Frauen) und in 2020 hat sich wenig geändert (nur dass sie sporadisch beklatscht werden). Durch politisch induzierte, massive Zusatz-Hygienevorschriften, Quarantäne- und Impf-Ausfälle sowie Wiedereinführung von Personalschlüsseln, werden die aufopfernden Helfer bis an die Grenze ihrer Belastbarkeit gebracht. Die zunehmende Privatisierung und das Fallpauschalenprinzip incentivieren nicht unbedingt die Gesundheit der Menschen. (>>)
  • Das RKI hat durch die Herausnahme von Intensivbetten für Kinder seit 4.3.21 und das Verschweigen von Notfallreserven, die prozentualen Auslastungen in der 3. Welle künstlich erhöht (>>). Es wurden nie zusätzliche Mittel für Pflegekräfte bereitgestellt und es gab zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr in der stationären Versorgung.

Indien:

  • Indien hat – Stand April 21 – im Vergleich zu Deutschland nur ein Siebentel der Covid-Toten pro Million und die kleinste Sterberate seit 20 Jahren (>>). In Indien war – im Gegensatz zu Europa – die Behandlung mit Ivermectin/Budenosid zugelassen.
  • Seit Mitte Januar wurde geimpft, analog stiegen (wie in Brasilien) die positiven Fälle, da vor der Zweitimpfung eine 40-104% höhere Infektionswahrscheinlichkeit besteht, weil das Immunsystem gestresst wird (>>, >>, >>).
  • Ende 2020 wurde in Indien aus Pharma-Kreisen (Big doctors im Fernsehen) gegen die prophylaktische Behandlung Symptomatischer mit Ivermectin geworben, wodurch es weniger verschrieben wurde und zu höherem Sauerstoffbedarf geführt hat. Da dies durch die indische Gesundheitsbehörde AIIMS rückgängig gemacht wurde, erwartete man eine Erholung ab 10.5.21 (>>). Die Erwartung ist voll eingetreten! Nur der Bundesstaat Tamil Nadu hatte doch noch mit der Regierungsempfehlung Remdesivir und Lockdown ‚behandelt‚, und allein eine Verdreifachung der Fälle hinnehmen müssen (>>). Behörden verschweigen weiter den Erfolg (>>).
  • Erschwerend kommt dazu, dass 1/12 der Inder in Slums/Luftverschmutzung leben und keine Abstände/Masken einhalten können. Durch Lockdowns gab es der WHO zufolge eine halbe Mio. Tuberkulosetote mehr. An Covid starb die Hälfte. Eine sog. ‚Doppelmutante‚ hat zu weniger Fallsterblichkeit geführt (>>).